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MARITIMES KINDERFEST IM MUSEUM

Samstag, 19. August 2017, 14 bis 18 Uhr bis Sonntag, 20. August 2017, 13 bis 18 Uhr

Spiel & Spaß mit Käpt'n Yvi Samstag und Sonntag

Spiel & Spaß mit Käpt’n Yvi
Samstag und Sonntag

Das Museum verwandelt sich in einen Ort für Kinder mit Spiel und Spaß – Spannung und Kunst –

Viele attraktive Angebote erwarten euch, wie Matrosenprüfung, Kinderschminken, Experimente, Modellboote im Wasserbecken, Wasserspielplatz zum Austoben, Hüpfburg, Fotospaß für die ganze Familie und vieles mehr. Leckereien für Groß und Klein!

 

Wo er sein Mikrophon hinhält, hört man die Kinder mitsingen!

Musik mit Buddy Ollie Samstag, 15 Uhr Sonntag, 13 und 16 Uhr

Musik mit Buddy Ollie
Samstag, 15 Uhr
Sonntag, 13 und 16 Uhr

 

Lasst euch verzaubern!

Bilderbuchkino Ahoi, Kinder! Samstag, 16.30 Uhr Sonntag, 14.30 Uhr

Bilderbuchkino Ahoi, Kinder!
Samstag, 16.30 Uhr
Sonntag, 14.30 Uhr

Alle Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen!

Flyer Maritimes Kinderfest 2017

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HOFkultur zieht durch die Höfe

Sonntag, 27.  August 2017, 18.00 – 19.30 Uhr

Orte erleben, die sonst nicht oder nur wenigen zugänglich sind und dabei kulturell angeregt werde, das ist das Konzept der Ruhrorter Erfolgsserie HOFkultur. Dabei kann es eine Lesung sein, die die Zuhörer verzaubert, ein Konzert, dass die Zuhörer fasziniert oder das Publikum wird zu Beteiligten beim angeleiteten Rudelsingen. Sich Zeit nehmen, um mit Nachbarn ein schönes Erlebnis zu genießen ist das Motto dieser HOFkultur – Saison.

· Los geht es am Sonntag, 13. August in der Hanielstraße 3. Hier ist Stahlideen Ruhrmann angesiedelt. Dort wo sonst der Winkelschleifer kreischt oder das Schweißgerät brutzelt, wird Detlef von Schmeling unter dem Motto „Von Zeiten auf See“ Shanties und Seemannslieder zum Vortrag bringen und zum Mitschunkeln anregen.

· Eine Woche nach dem Hafenfest am Sonntag, 27. August wird der Innenhof des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstr. 84 zur Bühne für Folkert Küpers und Barbara Wedekind. Sie lesen bei „Vom Augenblick und andere Zeiten“ ausgewählte Texte der Weltliteratur. Für die musikalischen Intermezzi sorgt Norbert Heyfelder mit dem Saxofon.

· „Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen“ heißt es dann zum Abschluss der Reihe am 10. September im Innenhof der Landwehrstr. 9. Hier sind Dirk Efkemann und sein Werbegestalterbetrieb SCHAUMAL beheimatet. Manfred Pohlmann wird mit dem Rudel Nacht- und Abendlieder absingen.

Alle Veranstaltungen starten um 18 Uhr. Bei schlechtem Wetter ist am 13. August und 10. September das Gemeindehaus Ruhrort an der Dr.-Hammacher-Str. 6 das Ausweichquartier. Der Eintritt ist jeweils frei. Die Hutsammlung soll die Kosten decken.

HOFkultur 2017 – eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort. Idee und Umsetzung: Folkert Küpers

Calvelli

SCHIFFSBLICKE – Alexander Calvelli

Sonntag, 30. April bis 29. Oktober 2017

wird die Sonderausstellung SCHIFFSBLICKE von ALEXANDER CALVELLI in der Galerie des Museums gezeigt.

Alexander Calvelli wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium an der Fachhochschule Köln und mehrjährigen Studienaufenthalten in Florenz, Brasilien und Argentinien kehrte er 1993 als Stadtmaler nach Leverkusen zurück. Heute lebt und arbeitet Calvelli in Köln.

Calvelli folgt seiner Vorliebe für realistische, exakte Wiedergaben von Motiven, die er hauptsächlich im Ruhrgebiet rekurriert. Industrieanlagen, Bergwerke, Schiffe, Häfen, Werften, aber auch Arbeitswelten, die vom Aussterben bedroht sind und die für den normalen Betrachter unbegehbar sind. Seine Bilder erinnern an Fotografien, und tatsächlich haben am Beginn jedes gemalten Bildes Aufnahmen gestanden. Anhand der fotografischen Dokumentation fertigt er Skizzen an, die er anschließend in Öl auf Leinwand überträgt. Die Bilder dokumentieren in aller Exaktheit Zustände und Materialien, sie vermitteln Stimmungen und Atmosphärisches. Sein reflexiver Realismus zeugt von einer besonderen Fähigkeit der Wahrnehmung.

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Kollektives Schiffspostkartenmuseum – Musée Maritime de Balsièges

Sonntag, 2. April 2017, 11 Uhr

wurde die „Postkartensammlung“ von Dorothée Bouchard, die sie dem Museum geschenkt hat, offiziell eröffnet.

1978 radierte die Düsseldorfer Künstlerin Dorothée Bouchard für den Düsseldorfer Kunstverein eine Jahresgabe, die einen Briefkasten darstellte. Der Radierung beigefügt war eine Schiffspostkarte mit der Bitte eine andere Schiffspostkarte zurückzuschicken. Die Resonanz war überraschend hoch. Das Ergebnis ist eine Schiffspostkartensammlung von Einsendern und Künstlern aus aller Welt, die in die Tausende geht. Ozeanriesen, Segelschiffe, Ruderboote, Eisbrecher, Kriegsschiffe, Flöße, Dschunken, Jollen, Wracks und Untergänge, eine Entdeckungsreise durch die Schifffahrtsgeschichte.

Alles, was mit Schiffen und Wasser zu tun hat, ist in der Sammlung vertreten.

Aus den zahlreichen Einsendungen entstand das Musée maritime de Balsièges in einer alten Mühle im Massiv Central in Südfrankreich, der Zweitwohnsitz von Dorothée Bouchard und ihrem Mann Elliot Bouchard.

Die Ausstellung wird dauerhaft in einem eigenen Kabinett präsentiert.

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Deutsche Flüsse – Die Ströme und ihre Zuflussgebiete

Eine Erweiterung der Dauerausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt 

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt schließt eine Lücke in der Dauerausstellung.  Besucher hatten den Eindruck, dass unsere Dauerausstellung viel zu sehr auf den Rhein und die Ruhr ausgerichtet ist. Diesen „Vorwurf“ haben wir zum Anlass genommen und an einer Erweiterung der Dauerausstellung unter Berücksichtigung der bedeutenden deutschen Flüsse gearbeitet. Sie finden diese neue Ausstellungseinheit  im Schwimmbecken im Untergeschoss der ehemaligen Herrenschwimmhalle. Sie stellt außergewöhnliche Schiffstypen, wie die Kettenschleppdampfer des Neckars, die „Ulmer Schachteln“ von der Donau oder die Heckraddampfer der Oder in den Mittelpunkt. Zusätzlich bieten Vertiefungsebenen zu den Zuflüssen einen Einblick in das weitverzweigte Wasserstraßennetz der deutschen Flüsse.

Sehenswert ist „fliozan“ GERMAN RIVERS eine Videoinstallation des Mainzer Professors Harald Schleicher. „fliozan“ ist eine audiovisuelle Reise entlang der wichtigsten deutschen Flüsse – aufgenommen von ihrer Quelle bis zur Mündung. Ein bildgewaltiges Projekt, das der Ausstellungseinheit eine besondere Atmosphäre verleiht.

Aus dem Bestand des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Berlin sind Gemälde zu sehen, die schwerpunktmäßig die Flüsse der ehemaligen DDR repräsentieren. Sie runden die breitgefächerte Palette der „Deutschen Flüsse“ ab.

 

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Rhineheart

Der inzwischen stadtbekannte weiße Wal „Rhineheart“, den der Künstler Jörg Mazur während seiner bildhauerischen Odyssee „Heimat für Rhineheart“ schuf, tauchte im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt erneut auf. Und das schon zum zweiten Mal.

Mazurs Arbeit an der Wal-Büste begann letztes Jahr im Rahmen der 36. Duisburger Akzente zum Thema „Heimat“ und knüpfte an die abenteuerliche Reise des weißen Wals im Rhein an, der im Mai 1966 von zwei Rheinschiffern vor Duisburg-Neuenkamp gesichtet wurde.

Das Foyer des Binnenschifffahrtsmuseums war eine der ersten Stationen, an denen der Bildhauer mit seiner Idee Station machte, dem Wal in Duisburg ein Denkmal zu setzen und mit einer Skulptur am Rhein an die Einzigartigkeit seiner Geschichte zu erinnern.

Nach erfolglosen Fangversuchen des ehemaligen Duisburger Zoodirektors Dr. Wolfgang Gewalt schwamm der Wal damals weiter ins Landesinnere, wo er nach vier Wochen unmittelbar vor dem Bonner Regierungsgebäude auftauchte und Geschichte schrieb.

Es waren die Pressefotos und Berichte des mit Altöl verschmutzten Weißwals in einem Fluss namens Rhein, die damals auch den politischen Focus auf die starke Verschmutzung des Flusses lenkten.

„Der Rheinwal liefert eine märchenhafte Metapher für unseren Umgang mit der Natur“, erklärt Jörg Mazur seine Faszination am weißen Wal. „Ohne Worte hat er den Blick aufs Wesentliche geschärft und tausende Menschen bewegt“.

Die mittlerweile vollendete Wal-Büste, die nun oberflächenveredelt vor dem niederländischen Lastensegler „De Goede Verwachting“ in der ehemaligen Herrenschwimmhalle auftaucht, soll noch vergrößer, in Bronze gegossen und an anderer Stelle präsentiert werden.

Rhineheart soll ein nachhaltiges und freundliches Symbol für den Umweltschutz werden. Als Wahrzeichen wird es die Geschichte lebendig halten und einen optimistischen Blick in die Zukunft wagen.

Ssein Lächeln und das Winken der Flossen hatte die Besucher des Museums willkommen geheißen.

Zum 50. Jubiläum der Wal-Geschichte sind im Museum ein Plakat und eine Postkarte erhältlich.