inflaggranti

26. Mai 2018, 19 Uhr – Beflaggung der Fassade des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt

26. Mai 2018, 19 Uhr – Die Eröffnung der beflaggten Fassade des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt, als letztem Ankerpunkt am Rhein-Herne-Kulturkanal, feierten wir mit Live-Musik und einem kleinen Grillfest im Innenhof des Museums. Der Kulturdezernent der Stadt Duisburg, Herr Thomas Krützberg, hatte sich mit einem Grußwort angesagt.

Mit diesem Projekt stellen Künstlerinnen und Künstler den Rhein-Herne-Kulturkanal in seiner Gesamtheit in den Fokus der Öffentlichkeit und stärken das Gefühl regionaler Identität. Bildende Kunst wird für Bewohner, Besucher und für Touristen, für groß und klein, für alt und jung unmittelbar und außerhalb von musealen Innenräumen direkt sichtbar und erlebbar. Künstlerinnen und Künstler stellen sich dem Gespräch.

Die Rheinische Post zur Flaggenausstellung, die wir am Samstagabend (26.05., 19:00 Uhr) eröffnet haben:

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/in-flaggranti-piratenflaggen-zieren-das-schifffahrtsmuseum_aid-22841421

 

Flaggenausstellung_06_2018

 

inflaGGranti_26Mai2018-Duisburg-web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VomLeinpfadzurLeinwand_2018

Vom Leinpfad zur Leinwand

Sonntag, 22. April 2018, 11 Uhr

eröffnete die Sonderausstellung Vom Leinpfad zur Leinwand

…geht zurück auf die Outdoor-Galerie AUFNACHTSCHICHT von Daniela Szczepanski und Frank Hohmann. Seit der Kulturhauptstadt 2010 und den 33sten Duisburger Akzenten präsentieren sie die Ausstellung „Die Nacht ist bunt am Hafenmund“ mit großformatigen Fotografien entlang der historischen Kaimauer am Leinpfad in DU-Ruhrort.

„Vom Leinpfad zur Leinwand“ entstand 2014 zusammen mit der Künstlerin Iris Weissschuh als eigenständige Weiterentwicklung. Hier wird zum einen eine Brücke zwischen den verschiedenen Genres der Fotografie, Malerei und Plastik, zum anderen eine Verbindung von Outdoor zur Galerie geschaffen. 

Bei der gezeigten Ausstellung präsentieren die drei Künstler Hohmann / Szczepanski / Weissschuh eine Auswahl ihrer Arbeiten. Fotografien zum Thema Industrie und Natur treten in Dialog mit abstrakter Malerei und Skulpturen. Das verbindende Element zu den surrealen Welten der Fotografien  sind zum einen die abstrakten Bilder auf Stahl oder Leinwand. Zum anderen findet man die Verbindung zu Industrie und Hafen in Form von Plastiken, welche Weissschuh aus Treibholz/Objekten/Metallen und Oxidationen anfertigt.

Die Sonderausstellung ist bis 21.10.2018 zu sehen.

 

 

Kinder_hafenfest_neu

Maritimes Kinderfest 2018

Sonntag, 9. September von 10 bis 17 Uhr

 

Das Museum verwandelt sich in einen Ort für Kinder mit Spiel und Spaß – Spannung und Kunst –

Viele attraktive Angebote erwarteten euch, wie Matrosenprüfung, Kinderschminken, Gewinnspiel für Kinder von 3 – 13 Jahren, Experimente, Hüpfburg, Modellboote im Wasserbecken/Innenhof, Wasserspielplatz zum Austoben oder Ausruhen, Fotospaß im Nachen für die ganze Familie und vieles mehr. Leckereien für Groß und Klein!

 

Spiel & Spaß mit Käpt'n Yvi Matrosenprüfung Seeräuber-Parcour Kinderschminken, Experimente u.v.m.

Spiel & Spaß mit Käpt’n Yvi
Matrosenprüfung
Seeräuber-Parcour
Kinderschminken,
Experimente u.v.m.

Gewinnspiel für Kinder von 3 - 13 Jahren

Gewinnspiel
für Kinder von
3 – 13 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotospaß im Nachen vor dem Hafen-Panorama für die ganze Familie, Kostümierung inbegriffen Preis pro Foto: 1 Euro

Fotospaß im Nachen
vor dem Hafen-Panorama
für die ganze Familie,
Kostümierung inbegriffen
Preis pro Foto: 1 Euro

 

Musik mit Buddy Ollie Wo er sein Mikrofon hinhält, hört man die Kinder mitsingen. 11, 13 und 15 Uhr

Musik mit Buddy Ollie
Wo er sein
Mikrofon hinhält,
hört man die
Kinder mitsingen.
11, 13 und 15 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Stein für Stein zu Wasserwegen Mosaik-Workshop (nur nach Anmeldung im Foyer) mit Mohammad Al Natour für Kinder ab 8 Jahren in Kooperation mit der cubus kunst halle 10:30 und 14 Uhr

Stein für Stein zu Wasserwegen
Mosaik-Workshop (nur nach Anmeldung im Foyer) mit Mohammad Al Natour für Kinder ab 8 Jahren in Kooperation mit der cubus kunst halle
10:30 und 14 Uhr

Lasst euch verzaubern! Ahoi, Kinder! Bilderbuchkino mit Anne Markstein in Kooperation mit der Duisburger StadtBibliothek 12 und 14 Uhr

Lasst euch verzaubern! Ahoi, Kinder!
Bilderbuchkino mit Anne Markstein
in Kooperation mit der Duisburger StadtBibliothek
12 und 14 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maritimes Training auf dem Ruderergometer des Homberger Ruderklubs "Germania" von 1893 e.V.

Maritimes Training auf dem Ruderergometer des Homberger Ruderklubs „Germania“ von 1893 e.V.

Wasserspielplatz zum Austoben oder Ausruhen

Wasserspielplatz zum Austoben oder Ausruhen

 

 

Alle Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen!

Flyer Maritimes Kinderfest 2018

Smartphone

Das Binnenschifffahrtsmuseum multimedial erkunden

Ab sofort bietet  das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort einen besonderen Service an. Die Besucher können auf ihren eigenen Smartphones zu den Themen und Exponaten des Museums zusätzliche Informationen in Form von Hördateien, Videos, Fotos und Texten erhalten. Museumsleiter Dr. Bernhard Weber und der wissenschaftliche Volontär Dr. Cornelius Lehmann haben im vergangenen halben Jahr mehr als 50 Kapitel angelegt. Damit öffnet das Binnenschifffahrtsmuseum einen modernen Geschichts-Zugang, der von Jung und Alt genutzt werden kann. Die Beiträge können je nach Wunsch auf Deutsch, Englisch, Niederländisch oder Französisch abgerufen werden. Zusätzlich gibt es auf Deutsch auch eine Führung für Kinder sowie ein Angebot in „Leichter Sprache“. Letzteres richtet sich im Sinne der Inklusion an Menschen mit geistigem Förderbedarf wie beispielsweise Behinderte oder Demenzkranke. Wer kein eigenes Smartphone mitbringt, kann am Eingang ein Tablet ausleihen. Hier gibt es auch Einweg-Kopfhörer.

Das Museum präsentiert die Multimediaführung in Zusammenarbeit mit der Berliner Firma Shoutrlabs, die das zugrunde liegende System entwickelt hat. Das Besondere an dem Shoutrlabs-Prinzip ist, dass der Nutzer nichts herunterladen und keine App installieren muss. Auch seine mobilen Daten werden nicht belastet. Mehrere WLAN-Router senden die Informationen an das Endgerät. Einmal verbunden, lässt sich so der ganze Rundgang erkunden. Der Besucher hat dabei die Möglichkeit, ganz nach seinem Geschmack zu diesem oder jenem Objekt Zusatzinformationen zu empfangen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 7. Februar 2018 um 11.00 Uhr wurde die Multimedia-Führung im Binnenschifffahrtsmuseum der Öffentlichkeit präsentiert. Vertreter des Museums sowie der Firma Shoutrlabs in das System eingeführt. Für die Besucher wird der Service während der Erprobungszeit im Monat Februar 2018 im normalen Eintrittspreis enthalten sein. Danach wird pro Nutzer eine Gebühr von 2,00 Euro erhoben.

Ausstellungswand_mit_Briefkasten

Kollektives Schiffspostkartenmuseum – Musée Maritime de Balsièges

Seit  April 2017

wird das kollektive Schiffspostkartenmuseum über die „Postkartensammlung“ von Dorothée Bouchard, die sie dem Museum geschenkt hat,in einem eigenen Kabinett präsentiert.

1978 radierte die Düsseldorfer Künstlerin Dorothée Bouchard für den Düsseldorfer Kunstverein eine Jahresgabe, die einen Briefkasten darstellte. Der Radierung beigefügt war eine Schiffspostkarte mit der Bitte eine andere Schiffspostkarte zurückzuschicken. Die Resonanz war überraschend hoch. Das Ergebnis ist eine Schiffspostkartensammlung von Einsendern und Künstlern aus aller Welt, die in die Tausende geht. Ozeanriesen, Segelschiffe, Ruderboote, Eisbrecher, Kriegsschiffe, Flöße, Dschunken, Jollen, Wracks und Untergänge, eine Entdeckungsreise durch die Schifffahrtsgeschichte.

Alles, was mit Schiffen und Wasser zu tun hat, ist in der Sammlung vertreten.

Aus den zahlreichen Einsendungen entstand das Musée maritime de Balsièges in einer alten Mühle im Massiv Central in Südfrankreich, der Zweitwohnsitz von Dorothée Bouchard und ihrem Mann Elliot Bouchard.

 

Deutsche_Flüsse_2017

Deutsche Flüsse – Die Ströme und ihre Zuflussgebiete

Eine Erweiterung der Dauerausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt 

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt schließt eine Lücke in der Dauerausstellung.  Besucher hatten den Eindruck, dass unsere Dauerausstellung viel zu sehr auf den Rhein und die Ruhr ausgerichtet ist. Diesen „Vorwurf“ haben wir zum Anlass genommen und an einer Erweiterung der Dauerausstellung unter Berücksichtigung der bedeutenden deutschen Flüsse gearbeitet. Sie finden diese neue Ausstellungseinheit  im Schwimmbecken im Untergeschoss der ehemaligen Herrenschwimmhalle. Sie stellt außergewöhnliche Schiffstypen, wie die Kettenschleppdampfer des Neckars, die „Ulmer Schachteln“ von der Donau oder die Heckraddampfer der Oder in den Mittelpunkt. Zusätzlich bieten Vertiefungsebenen zu den Zuflüssen einen Einblick in das weitverzweigte Wasserstraßennetz der deutschen Flüsse.

Sehenswert ist „fliozan“ GERMAN RIVERS eine Videoinstallation des Mainzer Professors Harald Schleicher. „fliozan“ ist eine audiovisuelle Reise entlang der wichtigsten deutschen Flüsse – aufgenommen von ihrer Quelle bis zur Mündung. Ein bildgewaltiges Projekt, das der Ausstellungseinheit eine besondere Atmosphäre verleiht.

Aus dem Bestand des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Berlin sind Gemälde zu sehen, die schwerpunktmäßig die Flüsse der ehemaligen DDR repräsentieren. Sie runden die breitgefächerte Palette der „Deutschen Flüsse“ ab.

 

Deutsche_Flüsse_2_2017IMG_1675

 

Rhinehart_2016

Rhineheart

Der inzwischen stadtbekannte weiße Wal „Rhineheart“, den der Künstler Jörg Mazur während seiner bildhauerischen Odyssee „Heimat für Rhineheart“ schuf, tauchte im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt erneut auf. Und das schon zum zweiten Mal.

Mazurs Arbeit an der Wal-Büste begann letztes Jahr im Rahmen der 36. Duisburger Akzente zum Thema „Heimat“ und knüpfte an die abenteuerliche Reise des weißen Wals im Rhein an, der im Mai 1966 von zwei Rheinschiffern vor Duisburg-Neuenkamp gesichtet wurde.

Das Foyer des Binnenschifffahrtsmuseums war eine der ersten Stationen, an denen der Bildhauer mit seiner Idee Station machte, dem Wal in Duisburg ein Denkmal zu setzen und mit einer Skulptur am Rhein an die Einzigartigkeit seiner Geschichte zu erinnern.

Nach erfolglosen Fangversuchen des ehemaligen Duisburger Zoodirektors Dr. Wolfgang Gewalt schwamm der Wal damals weiter ins Landesinnere, wo er nach vier Wochen unmittelbar vor dem Bonner Regierungsgebäude auftauchte und Geschichte schrieb.

Es waren die Pressefotos und Berichte des mit Altöl verschmutzten Weißwals in einem Fluss namens Rhein, die damals auch den politischen Focus auf die starke Verschmutzung des Flusses lenkten.

„Der Rheinwal liefert eine märchenhafte Metapher für unseren Umgang mit der Natur“, erklärt Jörg Mazur seine Faszination am weißen Wal. „Ohne Worte hat er den Blick aufs Wesentliche geschärft und tausende Menschen bewegt“.

Die mittlerweile vollendete Wal-Büste, die nun oberflächenveredelt vor dem niederländischen Lastensegler „De Goede Verwachting“ in der ehemaligen Herrenschwimmhalle auftaucht, soll noch vergrößer, in Bronze gegossen und an anderer Stelle präsentiert werden.

Rhineheart soll ein nachhaltiges und freundliches Symbol für den Umweltschutz werden. Als Wahrzeichen wird es die Geschichte lebendig halten und einen optimistischen Blick in die Zukunft wagen.

Ssein Lächeln und das Winken der Flossen hatte die Besucher des Museums willkommen geheißen.

Zum 50. Jubiläum der Wal-Geschichte sind im Museum ein Plakat und eine Postkarte erhältlich.

1000_Places_to_see_2016._rechteckig_

1000 PLACES TO SEE BEFORE YOU DIE

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt wurde in diesem Jahr von den Autoren als einer der 1000 Points of Interest in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt, die man zu Lebzeiten unbedingt gesehen haben sollte.

„Die Ausstellung in dem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad reicht von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Sie ist so interessant aufbereitet, dass vor allem Familien mit Kindern viel Spaß beim Rundgang haben. Auf drei Etagen wartet ein multimediales Erlebnis mit vielen Modellen und Ausstellungsstücken zum Anfassen.“ (Auszug aus dem Beitrag über das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt aus „1000 Places To See Before You Die – Deutschland, Österreich, Schweiz“, Seite 485)