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Kunst-Workshop von Iris Weissschuh mit den Ruhrorter Hafenkids – Kooperation mit der Firma Haniel

Sonntag, 12. Oktober 2014, 11 Uhr

 

eröffnete die Sonderausstellung „Dialog zwischen Malerei und Objekten“ im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, die dort für 4 Wochen zu sehen war.

 

Gemeinsam mit der Künstlerin Iris Weissschuh hatte Haniel den vom Unternehmen unterstützten Verein Ruhrorter Hafenkids e.V. im März zu einem Kunst-Workshop eingeladen, bei dem 8 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 24 Jahren im Atelier Weissschuh ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Die daraus entstandenen Werke werden nun gemeinsam mit Arbeiten von Iris Weissschuh der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Dr. Bernhard Weber, Leiter des Binnenschifffahrtsmuseums, eröffnete die Vernissage am Sonntag, 12. Oktober um 11:00 Uhr. Die Ruhrorter Hafenkids sorgten für kleine Gaumenfreuden und musikalische Umrahmung. Die Kursteilnehmer und Künstlerin waren anwesend und haben zu den Werken eine Einführung gegeben. „Ziel dieses Workshops war es, die Phantasie der Kinder über freies Arbeiten unter fachkundiger Anleitung anzuregen“, so die Künstlerin Iris Weissschuh. „Mittel hierzu war der Dialog zwischen Malerei und Objekten. Hieraus sind in sehr kurzer Zeit verschiedenste Arbeiten bis hin zu Collagen / Assemblagen entstanden, frei nach der Phantasie jedes einzelnen. Der kurze Zeitrahmen war als zusätzliche Herausforderung für die Jugendlichen gedacht.“

 

Die „Ruhrorter Hafenkids“ sind Treffpunkt für alle Kinder und Jugendlichen aus dem Duisburger Stadtteil Ruhrort und engagieren sich aktiv für deren Belange im Stadtteil und die Menschen in der Gemeinde. „Der Kunstworkshop war ein ganz besonderes Highlight für uns in diesem Jahr und hat den Jugendlichen sehr viel Spaß gemacht“, sagt der pädagogische Leiter des Jugendzentrums Ingo Gabbert.

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GLAUBE – LIEBE – HOFFNUNG

Sonntag, 13. April 2014

eröffnete die Sonderausstellung „Glaube – Liebe – Hoffnung“ – Menschen in Seenot.

Packende Schilderungen von Schiffbruch und Rettung. Eine Ausstellung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Es wurden Exponate der Deutschen Gesellschaft zur Seenotrettung gezeigt, ebenso eine packende Schilderung einer großartigen Rettung, u. a. letzte Flaschenposten.

Die Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung“ konnte um ein einzigartiges Exponat – ein historisches Notfunkgerät von der Olympic – erweitert werden.

Horst Griese aus Duisburg-Laar hat dem Museum als Leihgabe einen Löschfunkennotsender der Olympic übergeben. Die Olympic war das Schwesterschiff der Titanic und wurde von 1908  – 1910 in der Werft Harland & Wolff in Belfast gebaut. Während die Rettungsboote der Titanic nicht mit Löschfunkennotsendern ausgestattet waren, wurden  sie auf der Olympic später nachgerüstet.

Die Olympic befand sich auf der Rückreise nach Europa, als sie den Notruf ihres Schwesterschiffes Titanic empfing. Sie fuhr mit Höchstgeschwindigkeit zu der Unglücksstelle, doch sie war aufgrund der Entfernung von 500 Seemeilen außer Reichweite.

Auch die Seefahrt der Olympic stand nicht immer unter einem guten Stern.

Bereits im ersten Jahr hatte sie eine schwere Kollision mit  einem britischen Kreuzer. Der Kapitän war Edward John Smith, der später die Titanic kommandierte. Auch eine Kollision mit einem deutschen U-Boot und einem Feuerschiff waren schicksalhaft für die Olympic.

1926 wurde sie im Nordatlantik von einer Monsterwelle stark beschädigt. Im Jahre 1935 wurde sie dann abgewrackt.

 

Die Sonderausstellung wurde in der Galerie des Museums bis zum 15. Oktober 2014 gezeigt.