Foto: Dirk Brömmel

DIRK BRÖMMEL \\ KOPFÜBER

Sonntag, 26. April 2015 bis 25. Oktober 2015

präsentiert das Museum die Sonderausstellung DIRK BRÖMMEL \\ KOPFÜBER  SCHIFFE UND DER BLICK VON OBEN

Den Einführungsvortrag hielt Prof. Klaus Honnef, Bonn.

Der international bekannte Künstler Dirk Brömmel hat eine Spezialität. Er fotografiert Schiffe von oben, und zwar von Brücken. Kopfüber hängt sein Kameraobjektiv über den Schiffen, um jeden Meter digital zu erfassen. Am Ende bilden eine Vielzahl von Einzelaufnahmen das Material für seine am Computer zusammengefügten Werke. Losgelöst von der Realität der Surroundings, nämlich Wasser, Landschaft, Umgebung an sich, werden die Schiffsaufsichten ausgeschnitten und zu abstrakten Flächen, die der Künstler auf farbige Acrylglasflächen montiert.

Die Serie „Kopfüber“ setzt sich aus verschiedenen Kategorien von Schiffen zusammen: Personenschiffe, Frachtschiffe, Schiffe auf dem Kaiserkanal in China, Gondeln in Venedig und schwimmende Märkte.

 

Foto: Dirk Brömmel                          Foto: Dirk Brömmel                Foto: Dirk Brömmel

 

Spektakulär war das Fotografieren der „Queen Mary 2“ von einer Brücke in Bergen / Norwegen. 370 Fotos waren dazu nötig, bei Rheinfrachtern sind es rund 70 Fotos.

Die Aufsicht auf die verschiedenen Schiffe, dieser für den Menschen ungewöhnliche Blick aus der Vogelperspektive, macht auf eine besondere Art sichtbar, was sonst am Menschen „vorbeizieht“.

Dirk Brömmel verbindet als Fotograf und Künstler das klassische Handwerk mit kreativen grafischen Konzepten.

arco_kinderaktion_06_2015

arco-Kinderkulturprojekt – Schiff der Geschichten

Montag, 29. Juni bis Freitag, 03. Juli 2015

in einer Kooperation mit dem Verein arco e. V. und dem Binnenschifffahrtsmuseum Duisburg besteht die Chance, für alle interessierten Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren,  im „Schiff der Geschichten“ in der Zeit von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr dabei zu sein.

Ein Aufbruch in ein unentdecktes Land wartet auf euch. Ungewöhnliche Fähigkeiten sind von Nöten, um dort hin zu gelangen. Schau- und Puppenspieler, Clowns und Pantomimen, Tänzer, Künstler und Erzähler sind angehalten der Crew beizutreten. Denn an Board dieses Schiffes bewegt sich die Welt wie auf einer Bühne.

Leinen los! Setzt die Segel! Wir gehen auf die Reise und werden Geschichten von längst vergangener Zeit und neue Kulturen mit euch entdecken.

Es gilt gespannt zu sein auf die große Aufführung, die am Ende der Woche stattfinden soll. Sei Teil der Show und erschaffe dein eigenes Abenteuer mit Elementen aus Pantomimen, Tanz, Theater, Clown und weiteren Künsten der Bewegung und Gestaltung.

Diese Woche wird eine Mischung aus Spielen, Lernen, Ausprobieren – eingebettet in ein systemisches Ferienspielkonzept (wie alle arco-Kinderkulturprojekte).

Mit Spielfiguren als Identifikationspersonen, die Impulse für die weitere Arbeit geben und die Kinder beim Lernen und Forschen begleiten, freuen wir uns auf eine wunderbare Woche im „Schiff der Geschichten“.

Für die Verpflegung inkl. einem warmen Mittagessen wird gesorgt.

Die Teilnahme für Versicherte der „mhplus“ ist kostenlos. Für Kinder, die nicht dort versichert sind, fällt ein Unkostenbeitrag von 135 Euro pro Kind an.

arco_Logo150x75Anmeldung unter www.arco-wiesbaden.de.

Impelmann_2015

DOROTHEE IMPELMANN

Bis Sonntag, 12. April 2015, wurde die Sonderausstellung   ANBLICK   RÜCKBLICK   AUSBLICK   – IMPRESSIONEN VON HAFEN UND STAHL  in der Galerie des Museums präsentiert.

Die Bilder von Dorothee Impelmann spiegeln eine leidenschaftliche, emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung und deren  Geschichte. Die Kulisse der alten Stahlwerke, Industrieanlagen und der Binnenschiffe im Hafen stehen für eine affirmative Verbundenheit zur Heimat Ruhrgebiet und inspirieren die Künstlerin stets neu ihre Motive dort zu wählen. Dabei geht es der Künstlerin nicht um eine realistische Abbildung oder gar um eine Glorifizierung der Industriemotive, sondern um die Transformation des Ursprünglichen des Motivs in die Sprache der Kunst. So sind ihre Kompositionen zwar angelehnt an reale Situationen, aber verfremdet durch eine expressive Gestaltung von Farbe und Zeichnung. Dorothee Impelmann empfindet den Fluss der Farben so wie den Fluss der Veränderungen im Revier.

Auch ihre persönlichen Kindheitserinnerungen bringt sie in ihren Bildern zum Ausdruck, Erinnerungen an den glutroten Himmel beim Stahlabstich, Spielen auf alten Gleisen, Spaziergänge durch den Hafen, an Rhein und Ruhr entlang.

Banale Industrieanlagen oder Baupläne von Binnenschiffen bilden das Formgerüst, der Einsatz von Farbe spiegelt die Emotion von Dorothee Impelmann. Der Rost der alten Industrieanlagen, der bedrohlich dunkle Himmel über den Schornsteinen oder das Orange über den Hochöfen, all das wird in ihren Bildern wieder lebendig und zu einer eigenen Bildrealität. Das Sichtbarmachen der vertrauten Umgebung und der Ausdruck in ihrer Kunst bedeutet eine große Hommage an ihre Heimat.

 

 

Wal_Bildhauer_Jörg_Mazur

HEIMAT FÜR RHINEHEART

Donnerstag, 19. März bis Samstag, 21. März 2015, 10 bis 17 Uhr

 

Eine bildhauerische Odyssee von Jörg Mazur

duisburger_akzente_logo

Das Projekt des Oberhausener Künstlers Jörg Mazur widmete sich der Geschichte des weißen Wals im Rhein, der im Mai 1966 in Duisburg auftauchte und dessen bedeutsame Reise zu einem Stück Heimatgeschichte am Niederrhein wurde.

Sein Auftauchen vor dem damaligen Regierungssitz in Bonn gilt heute als zentraler Wendepunkt der deutschen Umweltpolitik. Mazur lässt den Wal in Duisburg wieder auftauchen und möchte ihn durch ein Kunstwerk am Rhein hier heimisch werden lassen.

Während einer 14 tägigen bildhauerischen Odyssee durch Duisburg ist vor den Augen der Besucher die lebensgroße Büste eines Weißwals, der „Rhineheart“ entstanden.

 

Link zur AKZENTE-Homepage