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Ostern 2016 – Käpt’n Osterhase – „Oscar Huber“ und Museum

Ostermontag, 28. März 2016, 10 bis 17 Uhr

Mit der Winterruhe ist es nun vorbei, das Frühjahr zieht ein: die beiden Museumsschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“ sind ab Karfreitag wieder für die Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten der Schiffe und des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße über die Ostertage sind von 10 bis 17  Uhr.

Ein besonderes „Bonbon“ erwartete unsere kleinen Gäste am Ostermontag: Sowohl auf der „Oscar Huber“ als auch im Museum hatte Käpt’n Osterhase eine Osterüberraschung versteckt.

Kinder bis zu 12 Jahren hatten in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

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Wie die Buchstaben entstanden

Donnerstag, 17. März 2016, 10 Uhr

 

„Wie die Buchstaben entstanden“ ist ein Theaterstück von Tom Teuer für Kinder ab 4 Jahre

 

Plakat_Buchstaben

 

Die Hauptfigur von Rudyard Kipling ist das Steinzeit-Mädchen Taffy. In seinem Atelier erzählt der Maler Salvatore Dal dem Publikum begeistert, spielerisch und voller Leidenschaft vom Leben in der Steinzeit, von den berühmten Steinzeithöhlenbildern und wie er selbst auf einer Forschungsreise in der Höhle die Bilder von Taffy entdeckt hat. Nur kann er sich nicht erklären, wieso auf diesen Bildern Buchstaben zu sehen sind. Gemeinsam mit den Kindern kann er das Geheimnis lüften.

 

Eintritt: Kinder, Erwachsene 4,00 Euro

Anmeldung: Anne Sonderkamp Tel. 0203 / 80889-32

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TAG DER ARCHIVE 2016

Sonntag, 6. März 2016, 12 bis 17 Uhr

Acht Duisburger Archive zeigen am Tag der Archive unterschiedliche Aspekte von Mobilität: Der Begriff hat soziale, politische, technische und wirtschaftliche Dimensionen, die einander im Laufe der Geschichte wechselseitig beeinflusst haben. Mobilität ist mehr als einfach nur Bewegung.

Die industrielle Entwicklung des Ruhrgebiets ab Mitte des 19. Jahrhunderts ist mitgeprägt von ausländischen Fachleuten und Kapital. Unternehmer aus ver-schiedenen Ländern gründen und investieren in Bergwerke und Eisenhütten, sie bringen auch technisches Know-how zum Bau und Betrieb von Anlagen mit nach Duisburg. Damit kommt es zu einem Zustrom von Arbeitssuchenden u. a. aus dem Osten des Deutschen Kaiserreichs, die bei den rasant wachsenden Zechen und Hütten Arbeit finden. Mit dem raschen industriellen Wachstum entsteht auch ein dichtes Verkehrsnetz von Straßen, Eisenbahn, Kanälen und Häfen.
Im Zweiten Weltkrieg werden Zwangsarbeiter in Duisburg eingesetzt. Seit den 1960er-Jahren wiederum kommen „Gastarbeiter“ in das Ruhrgebiet, die als Arbeitskräfte dringend benötigt werden.
Eine hohe soziale Mobilität ermöglicht in der Region die 1972 (neu) gegründete Gesamthochschule Duisburg.
Duisburger Unternehmen gehen auch in die Welt: Sie gründen Niederlassungen und Betriebe im Ausland; sie transportieren Waren über den Rhein bis nach Übersee. Techniker reisen weltweit zur Erkundung von Rohstoffen und neuen Verfahren.

Mobilität ist ein Strukturmerkmal von Duisburg.
Historische Filme (12–14 Uhr und 15–17 Uhr)
Neben einem Lehrfilm zur Verkehrssicherheit in Duisburg (um 1930) zeigen weitere Filme u. a. die Entwicklung und Veränderung des Duisburg-Ruhrorter Hafens (1948 – 1985 – 2014).

Lesungen (14–15 Uhr)
Rolf-Peter Kleinen, professioneller Rezitator und Erzähler, liest historische Reiseberichte. In diesen spiegeln sich die Epochen der Stadtgeschichte, aber auch persönliche und zeitbedingte Muster der Wahrnehmung und Darstellung wider.

Kinderprogramm
Auf der Carrerabahn haben (kleine und große) Kinder Gelegenheit, sich als Rennfahrer(innen) zu beweisen und zu messen. Schiffe basteln und Malaktionen zur Verkehrssicherheit sind weitere Programmpunkte für die kleinen Besucher.

Büchertrödel
Neben den einzelnen Programmpunkten lädt ein Büchertrödel zum Stöbern ein. Gegen eine Spende zugunsten des Ruhrorter Hafenkids e.V. werden interessante Buchdubletten aus den Archiven abgegeben.

Kaffee & Kuchen
Für das leibliche Wohl sorgt Café Kurz, das im Raum vor der Ausstellung Kaffee und Kuchen anbietet. Gemeindehaus Ruhrort

Das Anfang des 20. Jahrhunderts von Niederländern errichtete Gemeindehaus wurde 1985 unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2008 befindet es sich im Besitz der Firma Haniel und wird für kulturelle und bürgerschaftliche Veranstaltungen genutzt. Die Duisburger Archive haben das Gemeindehaus als Ausstel-lungsort gewählt, da vor 300 Jahren der Magistrat der Stadt Ruhrort einen Beschluss fasste, der als Geburtsstunde des Ruhrorter Hafens gilt.

Bitte beachten Sie, dass alle Veranstaltungen im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg stattfinden mit Ausnahme der unten aufgeführten Führungen. Das historische Gemeindehaus ist nicht barrierefrei zugänglich.

Führungen
Eintrittskarten für alle Führungen gibt es im Ausstellungsraum des Gemeindehauses Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg
13.00 Uhr: Haniel Museum (Franz-Haniel-Platz); Treffpunkt: Eingang Gemeindehaus, maximale Teilneh-merzahl: 40
15.00 Uhr: Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (Apostelstraße 84); maximale Teilnehmerzahl: 50
16.30 Uhr: Thyssenkrupp Konzernarchiv (Friedrich-Ebert-Straße 12); maximale Teilnehmerzahl: 20

 

Akzente2016NebelimHamburgerHafen

DER HAFEN IST VOLLER GEHEIMNISSE – DER BEWEIS

Samstag, 5. März 2016, 17 Uhr und Sonntag, 6. März 2016, 17 Uhr

Eine szenische Lesung aus „Wasserwelten“ von Siegfried Lenz / Poetische Werkstatt Ruhrort /Künstlerische Leitung: Friederike Schmahl / Sounds: Heinz Robert Martin „Das ist der Hafen: Ein Hort der Geheimnisse, ein Umschlagplatz für Geschichten, ein Rendezvous der Welt… Hier erlebst du den Aufbruch von Vaganten, von Weltumseglern, Abenteurern und träumenden Toren… von Männern, die anderen entfliehen wollen und von solchen, die sich selbst entfliehen möchten. Hier im Hafen machen tausend Leben ihre Bilanz, hier schließen sie ihre Rechnungen ab, hierher kommen sie zurück und suchen nach verlorenen Anfängen…Und zwischen Aufbruch und Rückkehr geschehen weitere Geschichten – und vielleicht wird es eine sein wie diese…“ „Der Beweis“.

Am Ende seines Arbeitslebens stellt Schiffsführer Albert Schull fest, dass sein Schiff BERTA um acht Tonnen zu klein vermessen wurde. In ihm entsteht das Verlangen nach Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Als er bemerkt, dass er nicht ernst genommen, sondern für verrückt erklärt wird, reift in ihm der Plan, auf nicht legale Weise den Beweis zu führen, der ihm zu seinem Recht verhelfen soll. Wird er als Held aus der Geschichte hervorgehen?

Siegfried Lenz schließt einen wirkungsvollen Pakt mit dem Zuhörer, der beunruhigt wird, fragt und bangt und ihn bis zum unerwarteten Schluss in Atem hält.

Die szenische Lesung lässt die beiden Erzählungen „Der Hafen ist voller Geheimnisse“ und „Der Beweis“ zu einer Text-Tonmontage miteinander verschmelzen. Der „Frachtraum“ im Untergeschoss des Binnenschifffahrtmuseums verwandelt sich atmosphärisch in das Ladedeck eines Lastfrachters.

Siegfried Lenz zählt zu den bedeutenden und meistgelesenen Schriftstellern der deutschen Literatur und wurde mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet: dem Goethe-Preis, dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels und dem Lew-Kopelew-Preis fur Frieden und Menschenrechte. Er starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg. Ihm ist dieses Projekt gewidmet.

 

Eintritt: 6 €