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HINGER – FOKUS DUISBURG

Bis Sonntag, 23. April 2017

präsentiert das Museum die Sonderausstellung HINGER – FOKUS DUISBURG

Hingers Werke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Johann Hinger beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Ruhrgebiet und hat als Ergebnis Ölbilder geschaffen, die sich im Glanz einer für die Sicht auf das Ruhrgebiet bisher unbekannten ästhetischen Autonomie sonnen. Anstoß zu dieser künstlerischen Auseinandersetzung waren unter anderem die Klischeevorstellungen und Vorurteile gegenüber dem Ruhrgebiet, denen der gebürtige Österreicher auch bei seinen Heimatbesuchen immer wieder begegnete.

Die Schornsteine rauchen in Hingers Bildern nur noch am Horizont, die Motive aus der Industrie findet der Künstler nur, wenn er danach sucht. Stattdessen öffnet uns Hinger mit seinem poetischen Licht, seinem magischen Realismus die Augen für die ganz eigene, schlichte Würde unserer Städte und Häuser. Und für eine Schönheit der Natur, die sich als unzerstörbar entpuppt hat.

Hingers Werke sind damit kein Abgesang auf das Ruhrgebiet. Im Gegenteil: Die Region hat in diesen Bildern den Frieden mit ihrer Geschichte gemacht, ist von vielen Wunden geheilt und bereit für den Aufbruch ins 21. Jahrhundert.

 

Ostern_2017

Ostern 2017 – Käpt’n Osterhase auf der „Oscar Huber“ und im Museum

 

Ostermontag, 17. April 2017, 10 bis 17 Uhr

Mit der Winterruhe ist es nun vorbei, das Frühjahr zieht ein: die beiden Museumsschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“ sind ab Karfreitag wieder für die Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten der Schiffe und des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße über die Ostertage sind von 10 bis 17  Uhr.

Ein besonderes „Bonbon“ erwartete unsere kleinen Gäste am Ostermontag: Sowohl auf der „Oscar Huber“ als auch im Museum hat Käpt’n Osterhase eine Osterüberraschung versteckt.

Kinder bis zu 12 Jahren hatten in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

 

Impressionen Ostern 2017

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Ausstellungswand_mit_Briefkasten

Kollektives Schiffspostkartenmuseum – Musée Maritime de Balsièges

Sonntag, 2. April 2017, 11 Uhr

wurde die „Postkartensammlung“ von Dorothée Bouchard, die sie dem Museum geschenkt hat, offiziell eröffnet.

1978 radierte die Düsseldorfer Künstlerin Dorothée Bouchard für den Düsseldorfer Kunstverein eine Jahresgabe, die einen Briefkasten darstellte. Der Radierung beigefügt war eine Schiffspostkarte mit der Bitte eine andere Schiffspostkarte zurückzuschicken. Die Resonanz war überraschend hoch. Das Ergebnis ist eine Schiffspostkartensammlung von Einsendern und Künstlern aus aller Welt, die in die Tausende geht. Ozeanriesen, Segelschiffe, Ruderboote, Eisbrecher, Kriegsschiffe, Flöße, Dschunken, Jollen, Wracks und Untergänge, eine Entdeckungsreise durch die Schifffahrtsgeschichte.

Alles, was mit Schiffen und Wasser zu tun hat, ist in der Sammlung vertreten.

Aus den zahlreichen Einsendungen entstand das Musée maritime de Balsièges in einer alten Mühle im Massiv Central in Südfrankreich, der Zweitwohnsitz von Dorothée Bouchard und ihrem Mann Elliot Bouchard.

Die Ausstellung wird dauerhaft in einem eigenen Kabinett präsentiert.