Akzente_2018

NIE WIEDER KRIEG ? – 39. Duisburger Akzente

Dienstag, 6. März 2018, 18 Uhr

wurde die Kunstausstellung „Nie wieder Krieg?“ – „Wie geht Frieden?“ im Rahmen der 39. Duisburger Akzente eröffnet. 
duisburger_akzente_logoEinhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wollten die 39. Duisburger Akzente „Nie wieder Krieg?“ nach den Ursachen und Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen fragen. Angesichts zahlreicher aktueller Konflikte – z.B. in Syrien, Afghanistan, dem Jemen oder der Ukraine – wollten sie über Täter und Opfer diskutieren und nach den Chancen und Voraussetzungen eines dauerhaften Friedens fragen. Zudem wollten sie die Widerspiegelung der Auseinandersetzung um Krieg und Frieden in Literatur, bildender Kunst, Theater, Film und anderen Künsten aufzeigen und die Entstehung neuer Arbeiten anregen.

Liselotte Bombitzki

Liselotte Bombitzki

„Als bildende Künstlerin ging es
ihr um einen emotionalen Zugang
zum Thema Krieg und Frieden. Sie
brachte aktuelle Kriegsschauplätze
und international
anerkannte
Symbole des Friedens in einen neuen
Zusammenhang.“

 

Ute Huck

Ute Huck

 

Die Künstlerin setzte sich zum einen
malerisch mit dem Thema „Licht“
auseinander. Das Licht symbolisiert
eine positive Kraft, steht auch
für das Leben in Hinblick auf von
Schmerzen, Angst, Schrecken und
Tod bestimmten Kriegsgeschehnissen.
– Zum anderen steht der Kreis
als Symbol des Vollkommenen und
der Unendlichkeit im Zentrum des
Interesses ihrer Arbeiten.

 

Karin Sommer-Heid

Karin Sommer-Heid

 

„Als Künstlerin versuchte sie,
ihre Kunst in Friedenssymbole
umzusetzen,
abstrakte und
konkrete Elemente zu (er)schaffen.“

 

 

 

Die Sonderausstellung wurde bis 18. März 2018 im Vortragsraum präsentiert.

Dienstag, 6. März 2018, 18 Uhr – Eintritt frei 

fand ein Begleitvortrag zur Kunstausstellung von PD Dr. L. Joseph Heid statt

Wider den Krieg: Wilhelm Lehmbruck und Heinz Kiwitz

Die Stadt Duisburg hat in ihrer langen Geschichte zwei Künstler hervorgebracht,
die es ihres künstlerischen Schaffens wegen weit über die Grenzen der Stadt hinaus
zu Berühmtheit und Anerkennung gebracht haben – Wilhelm Lehmbruck und Heinz
Kiwitz, Bildhauer der eine, Holzschnitzer der andere. Der eine stammt aus Meiderich,
der andere aus Ruhrort. Obwohl keine Zeitgenossen und in ihrer jeweiligen
Kunst höchst unterschiedlich, hatten beide eins gemeinsam – sie waren Pazifisten!

PD Dr. L. Joseph Heid

PD Dr. L. Joseph Heid

 

L. Joseph Heid, PD, Dr. phil., Historiker,
Publizist, zahlreiche Veröffentlichungen
zur Sozialgeschichte und zur Geschichte
der deutsch-jüdischen Beziehung. Freier
Mitarbeiter u. a.: Die Zeit; Süddeutsche
Zeitung; Die Welt; Jüdische Allgemeine

 

Ostern_2018

Ostern 2018 – Käpt’n Osterhase an Bord

Ostermontag, 2. April 2018, 10 bis 17 Uhr

Mit der Winterruhe ist es nun vorbei, das Frühjahr zieht ein: die beiden Museumsschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“ sind ab Karfreitag wieder für die Besucher geöffnet. Die Öffnungszeiten der Schiffe und des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße über die Ostertage sind von 10 bis 17  Uhr.

Ein besonderes „Bonbon“ erwartete unsere kleinen Gäste am Ostermontag: Sowohl auf der „Oscar Huber“ als auch im Museum hatte Käpt’n Osterhase eine Osterüberraschung versteckt.

Kinder bis zu 12 Jahren hatten in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.