VomLeinpfadzurLeinwand_2018

Vom Leinpfad zur Leinwand

Sonntag, 22. April 2018, 11 Uhr

eröffnete die Sonderausstellung Vom Leinpfad zur Leinwand

…geht zurück auf die Outdoor-Galerie AUFNACHTSCHICHT von Daniela Szczepanski und Frank Hohmann. Seit der Kulturhauptstadt 2010 und den 33sten Duisburger Akzenten präsentieren sie die Ausstellung „Die Nacht ist bunt am Hafenmund“ mit großformatigen Fotografien entlang der historischen Kaimauer am Leinpfad in DU-Ruhrort.

„Vom Leinpfad zur Leinwand“ entstand 2014 zusammen mit der Künstlerin Iris Weissschuh als eigenständige Weiterentwicklung. Hier wird zum einen eine Brücke zwischen den verschiedenen Genres der Fotografie, Malerei und Plastik, zum anderen eine Verbindung von Outdoor zur Galerie geschaffen. 

Bei der gezeigten Ausstellung präsentieren die drei Künstler Hohmann / Szczepanski / Weissschuh eine Auswahl ihrer Arbeiten. Fotografien zum Thema Industrie und Natur treten in Dialog mit abstrakter Malerei und Skulpturen. Das verbindende Element zu den surrealen Welten der Fotografien  sind zum einen die abstrakten Bilder auf Stahl oder Leinwand. Zum anderen findet man die Verbindung zu Industrie und Hafen in Form von Plastiken, welche Weissschuh aus Treibholz/Objekten/Metallen und Oxidationen anfertigt.

Die Sonderausstellung ist bis 21.10.2018 zu sehen.

 

 

Schlauchboot_2016_Willms

ZUSAMMEN IN EINEM BOOT – GEORG WILLMS

Sonntag, 4. November 2018, 11 Uhr

eröffnet die Sonderausstellung ZUSAMMEN IN EINEM BOOT – GEORG WILLMS

Der Künstler Georg Willms ist an der Ems aufgewachsen, direkt hinterm Deich. Der Fluss ist hier, kurz vor seiner Mündung in die Nordsee, breit und tideabhängig. Das schmutzige Wasser ist durch die vielen Sedimente braun gefärbt, der Schlick und der Modder sind tiefschwarz. Schilfgürtel säumen die Ufer und Kolke, Süß-, Salz- und Brackwasser heben sich und senken sich im Rhythmus der Tide. Schiffe und Boote kämpfen gegen die starke Strömung, Wind und Wellengang.

Nasses Treibholz, knorrige Wurzeln, alte Pfähle förderten immer wieder seine Fantasie und Kreativität. Schwarze Mooreiche aus der Flußniederung wurde sein bevorzugte Material. Aus langen Eichenstämmen, die Jahrtausende lang im Moor und Morast konserviert wurden, formt der Künstler archaisch anmutende Objekte, Boote und Schiffe. Das ursprüngliche, einzigartige geschwärzte Holz wird durch seine Hand, seinem Stecheisen oder der Kettensäge gesägt, gestochen und geschnitzt. Schlanke Figuren, Bootskörper werden aus dem Stamm zum Leben erweckt, werden neu geboren und erhalten eine neue Identität.

In der neuen Werkgruppe schuf Georg Willms in den letzten drei Jahren über einhundert Boote und Schiffe der besonderen Art. Außergewöhnliche Schiffsmodelle aus einem ungewöhnlichen Material, mit haptischer aufgerissener Oberfläche, zeitgemäß geformt und interpretiert. Objekte in allen Größenordnungen entstanden, oft in Verbundenheit mit alten rostigen Werkzeugen, Schmiedenägeln oder Schaufeln.

Da gibt es z.B. die sogenannten „Sägelboote“ in mehreren Varianten, Boote mit einem Se(ä)gel aus einer alten Fuchsschwanzsäge und einem Rumpf aus schwarzer Mooreiche. Der Bootskörper ist mit der Kettensäge bearbeitet, Schnittspuren und Risse im dunklen Holz zeigen die Vergänglichkeit. Kleine geschnitzte Köpfe und Figuren begleiten die Boote, lenken sie und steuern sie durch die Zeit.

Pechschwarze Schlepper auf dünnen Eisenstangen liegen vor Anker. Dünne, grob gesägte Eichenfiguren machen ihre letzte Fahrt. Oft sind es auch Gruppen von menschlichen Gestalten, die gemeinsam im Boot sitzen,  jedoch nicht immer passen alle zusammen ins schmale Boot. Alle versuchen das rettende Ufer zu erreichen, müssen gemeinsam das unwirkliche Meer überwinden.

Der Künstler und Holzbildhauer nennt sich selbst „Bootschaffter“, er schafft ursprüngliche Boote und kuriose Schiffe, oft auch mit humorvollem Ansatz. Dazu gibt es skurrile Bilder und Zeichnungen auf Papier und Holz. Diese Mischung aus zeitgemäßer Kunst mit maritimen Motiven zeigt eine äußerst abwechslungsreiche bemerkenswerte Ausstellung. Georg Willms holt die Betrachter seiner Kunst mit ins Boot.

Die Sonderausstellung ist bis zum 24.03.2019 zu sehen.

Modelleisenbahn_2017

Samstag, 1. Dezember 2018 und Sonntag, 2. Dezember 2018 von 10 bis 17 Uhr

Vereine, Privatleute und Hersteller aus dem Raum Duisburg und Umgebung stellen sich und ihr Hobby zum „Tag der Modelleisenbahn“ inkl. Schiffsmodellbau vor. Sie erhalten Informationen und Infomaterial von Herstellern, Verbänden, Vereinen und Interessengemeinschaften. Bücher zum Thema Eisen- und Modellbahn, Modell- und Schiffsbau, Schiff- und Schienenverkehr, viele Sachbücher zum Thema.

Die Veranstaltung findet im Gebäude des Museumsrestaurants „Schiffchen“ und im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt statt.

Es wird ein bunter Querschnitt von größeren Modellbahnanlagen – Märklin Nostalgieanlage – und Zubehör gezeigt. Die Vereine stehen mit Ihrem Wissen zur Verfügung und beantworten gerne die anstehenden Fragen.

  • Premiere feiert die Hafenanlage „Goderich Elevator Limited“
  • Digitale Vorführanlage mit Beratung zum Thema Digitale Steuerung
  • Schiffsmodellbau in den Maßstäben von 1:150 bis 1:50 und mehr
  • Binnenschiffe, Fracht- und Passagierschiffe, Segel- und Motorjachten
  • Dampfmodelle in verschiedenen Größen und Bauarten auf rund 15 Meter
  • Exclusive Fotoaustellung zum Tag der Modelleisenbahn
  • Lasercut-Seminar und Ausstellung von Lasercut Modellen der Firma DM-Toys
  • Schiffahrtsgeschichte auf drei Etagen, multimedial mit eigenem Smartphone erkundbar

Ansprechpartner: Markus Schiavo
Email: markusschiavo@gmx.de
Mobil: 0160 960 266 02

Link zum Tag der Modelleisenbahn