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GLAUBE – LIEBE – HOFFNUNG

Sonntag, 13. April 2014

eröffnete die Sonderausstellung „Glaube – Liebe – Hoffnung“ – Menschen in Seenot.

Packende Schilderungen von Schiffbruch und Rettung. Eine Ausstellung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Es wurden Exponate der Deutschen Gesellschaft zur Seenotrettung gezeigt, ebenso eine packende Schilderung einer großartigen Rettung, u. a. letzte Flaschenposten.

Die Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung“ konnte um ein einzigartiges Exponat – ein historisches Notfunkgerät von der Olympic – erweitert werden.

Horst Griese aus Duisburg-Laar hat dem Museum als Leihgabe einen Löschfunkennotsender der Olympic übergeben. Die Olympic war das Schwesterschiff der Titanic und wurde von 1908  – 1910 in der Werft Harland & Wolff in Belfast gebaut. Während die Rettungsboote der Titanic nicht mit Löschfunkennotsendern ausgestattet waren, wurden  sie auf der Olympic später nachgerüstet.

Die Olympic befand sich auf der Rückreise nach Europa, als sie den Notruf ihres Schwesterschiffes Titanic empfing. Sie fuhr mit Höchstgeschwindigkeit zu der Unglücksstelle, doch sie war aufgrund der Entfernung von 500 Seemeilen außer Reichweite.

Auch die Seefahrt der Olympic stand nicht immer unter einem guten Stern.

Bereits im ersten Jahr hatte sie eine schwere Kollision mit  einem britischen Kreuzer. Der Kapitän war Edward John Smith, der später die Titanic kommandierte. Auch eine Kollision mit einem deutschen U-Boot und einem Feuerschiff waren schicksalhaft für die Olympic.

1926 wurde sie im Nordatlantik von einer Monsterwelle stark beschädigt. Im Jahre 1935 wurde sie dann abgewrackt.

 

Die Sonderausstellung wurde in der Galerie des Museums bis zum 15. Oktober 2014 gezeigt.