Badeverbot im Rhein - Lebensgefahr!

Leider werden die Gefahren beim Baden im Rhein immer wieder unterschätzt. Da Schwimmen ist hier verboten. Aus guten Gründen.

  • Das Baden und Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich. 
  • Der Rhein ist ein großer Fluss mit einer starken Strömung und viel Schiffsverkehr.
  • Besonders gefährlich sind die Unterströmungen, weil man sie auf der Wasseroberfläche nicht erkennen an. 
  • Diese Unterströmungen werden unter anderem durch vorbeifahrende Schiffe ausgelöst und können selbst erwachsenen, kräftigen Menschen die Füße wegziehen.
  • Durch vorbeifahrende Schiffe zieht sich das Wasser auch kurzzeitig zurück, um dann plötzlich in Wellen zurückzukommen. Dadurch steigt der Wasserpegel und man verliert im Wasser mitunter den Kontakt zum Boden.
  • Es kann dann sehr schnell passieren, dass man im Rhein abgetrieben wird.
  • Baden und Schwimmen ist in Duisburg nur im Großenbaumer See, Wolfssee und Kruppsee sowie natürlich den Freibädern erlaubt. In allen anderen Seen und im Rhein ist das Baden nicht erlaubt.

Bitte folgende Regeln beachten:

  • Generell gilt: Wer nicht schwimmen kann, sollte keinesfalls ins Wasser gehen. Auch nicht mit Hilfsmitteln, wie etwa einer Luftmatratze oder ähnlichem.
  • Wenn ein anderer Mensch im Rhein in Not gerät, sofort den Notruf 112 anrufen und das Unglück melden. Dabei genau beschreiben, wo und wohin die Person im Rhein treibt. Als Orientierung dienen zum Beispiel am Ufer große Schilder mit Nummern.
  • Auf keinen Fall selbst in den Rhein springen und der abtreibenden Person hinterherschwimmen.
  • Wer selbst in eine Strömung gerät und abtreibt, sollte Ruhe bewahren und sich erst einmal treiben lassen. Auf sich aufmerksam machen. Auf keinen Fall gegen die Strömung anschwimmen. Die Devise lautet: Kräfte sparen und versuchen, mit der Strömung und leichten Schwimmbewegungen wieder zu einem festen Punkt zu gelangen.

Gefahr beim Schwimmen im Rhein

Das Schwimmen im Rhein ist verboten. Wieso es so gefährlich ist erklärt Feuerwehrchef Oliver Tittmann. Was zu tun ist, wenn man selbst oder andere im Rhein in Not geraten erläutert Martin Flasbarth von der DLRG,

Informationen in verschiedenen Sprachen

Warnschilder am Rhein